TÜV-Studie: Umweltvorteile durch Standheizungen

Die verkehrsbedingte Umweltbelastung durch Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemission hängt insbesondere in den Wintermonaten vom Fahrverhalten der Autofahrer ab. Das fängt schon vor dem morgendlichen Start der "Laternenparker" an - dabei ist das immer noch häufig zu beobachtende Warmlaufenlassen während des Scheibenkratzens schon lange verboten.

Nach dem Losfahren verbleibt im Stand, z.B. an der Ampel, vielfach der Fuß auf dem Gaspedal, damit der Motor nicht abstirbt. Die Bordelektrik wird mit Lüftung und Heizung auf voller Kraft bis an die Grenzen gefordert. Im durch Schnee und Eisglätte verstärkten Stop-and-Go-Verkehr und in Staus (Ferienverkehr, Grenzverzögerungen, Unfall) läuft der Motor besonders "fett", er verbraucht deutlich mehr Sprit und zudem werden erhebliche Emissionen sowie häufig der unangenehme Weißrauch erzeugt. Vielfach wird in Staus der Motor nur gegen das Beschlagen der Scheiben und zur Fahrzeugbeheizung betrieben.

Zwei populäre technische Fakten verschlimmern die Situation: In der Kaltstart- und Warmlaufphase ist der Katalysator unwirksam, da er erst ab einer Eigentemperatur von ca. 350 C die giftigen Abgasbestandteile (Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide) in ungiftige umwandelt. Dies ist deshalb relevant, weil die Strecke laut einer Studie über Fahrverhalten knapp die Hälfte aller PKW-Fahrten maximal fünf km beträgt, also der Kat sehr häufig seine Wirksamkeit kaum entfalten kann. Zudem ist der Kaltstartverschleiß deutlich erhöht.

Nach Untersuchungen des TÜV Bayern Sachsen kann diesen Mißständen mit einem vorgewärmten Motor - zum Beispiel durch Einsatz einer Standheizung wie der kompakten Hydronic wirksam begegnet werden, da sie die Motor-Kühlflüssigkeit erhitzt. Der Kraftstoffverbrauch ging gegenüber dem Kaltstart bei -7°C in dieser Phase um rund ein Viertel zurück. Der Eigenverbrauch eines modernen Standheizgerätes ist aufgrund des hohen Wirkungsrads von rund 83% sehr gering. Deutliche Verbesserungen wurden bei den Abgasemissionen erzielt; unter Berücksichtigung der geringen Eigenemission der Standheizung reduzierten sich z. B die CO-Werte bei einem 15 Minuten vorgewärmten PKW um 82%, (um über 90% bei einer halben Stunde Vorwärmung), die HC-Werte um über 60%. Bei Dieselfahrzeugen war eine Reduzierung der Partikel-Emission um 30% festzustellen. Auch Experten des Berliner Umweltbundesamtes haben die katalysatorbeschleunigende und umweltfreundliche Funktion der Standheizungen bestätigt.

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